Das Sauessen

Das Sauessen in Happing entstand durch eine kleine Besonderheit. Zum 80-jährigen Jubiläum der Rohrdorfer beteiligte sich der Verein mit 49 Schützinnen und Schützen am dortigen Jubiläumsschießen. Durch die große Beteiligung erhielt man auch prompt ein kleines Ferkel als 1. Beteiligungspreis. Was aber nun tun mit dem kleinen Vieh? Nach einigen Absagen zogen es dann Hanni und Ruppert Weingast zumindest einmal groß.
Am 16. Juni 1976 war es dann das erste mal soweit. Das inzwischen ausgewachsene Schwein wurde geschlachtet und verspeist. Da in den Folgejahren immer wieder ein Ferkel gestiftet wurde, entwickelte sich aus einem gewonnenem Ferkel schnell eine jährliche Veranstaltung, bei der alles umsonst war. So wurden beispielsweise im Jahr 1983 182 Pfund Fleisch, 277 Liter Bier, 30 Liter Limo, 18 Wecken Brot und ein Kübel Kraut vertilgt. Später wurde jedoch dieses urige Fest von unserem Sommerfest abgelöst, durch das sich unser Verein nun auch mitfinanziert. 

Das Bohnensuppenessen

Dieses haben wir wohl in erster Linie Franz Mayer, dem damaligen Wurstkönig und der Grießlbäurin Maria Mayer zu verdanken. Beim Schützenkranzl im Jahr 1967 hatten einige Schützen scheinbar wenig Lust, mit dem Feiern aufzuhörien und so zogen sie zum Liegl in die Küche und feierten dort munter weiter.
Auch der oben genannte Mayer Franz war mit von der Partie. So kam es, daß dieser am Morgen immer noch nicht zuhause war und Maria schon den Stall ohne den Franz machen mußte. Als er es sich aber dann zur Mittagszeit immer noch beim Liegl in der Küche gutgehen ließ, trug die Maria ihm kurzerhand des Mittagessen - eine Bohnensuppe mit Knödel - dorthin.
Ob Dies nun ein Fehler war oder nicht soll jeder selber entscheiden. Auf jeden Fall macht die Maria seither jeden Tag nach dem Schützenkranzel einen inzwischen großen Topf Bohnensuppe, der auch 1968 noch beim Liegl und ab 1969 wegen der großen Anzahl der Mitfeiernden im Vereinslokal vertilgt wird.
Da die Bohnensuppe für die vielen Schützinnen und Schützen nicht mehr ausreichte, wurden von Hans Kerner und seit 1980 von unserem Ehrenmitglied Wolfgang Schlosser sen. noch zusätzlich Schweinsköpfe gestiftet. Die Zubereitung von Knödel und Kraut besorgte dabei unentgeldlich unsere Herbergsmutter Johanna Weingast und seit 1992 unser Herbergswirt Martin Kupferschmied. So wurde aus einer lustigen Nacht ein festes Fest im Jahreslauf des Happinger Schützenvereins, welches es wohl sicher kein zweites igendwo anders gibt.

Der Schiesskeller-Umbau

 

 

 

 

 

 

Unser Bauingenieur Peter Hauser (2. Schützenmeister) bei der Baustellenbesichtigung im Schützenkeller.

 

 

 

 

 

 

 

Ein skeptischer Blick vom ehemaligen 2. Schützenmeister Erich Krombholz, als er die Baustelle im Keller betritt. 

 

 

 

 

 

Der Auswert- und Aufenthaltsraum im Rohbau.

 

 

 

 

 

 

Bernhard Sanftl und Gerhard Gottwald bei der Montage des Schießtisches. 

 

 

 

 

Die Helfer (von links) Peter Sanftl, Bernhard Sanftl, Werner Müller, Stephan Keller und Andreas Kupferschmied bei der verdienten Brotzeitpause.

Ansprechpartnerin:

Michaela Huf

1. Schützenmeisterin
michaela.huf@schuetzen-happing.de

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